Die Autor*innen

Wer schreibt da was und steht hinter den Episoden. Hier finden Sie alle teilnehmenden Autor*innen mit einem Kurzporträt.

Meddi Müller

Feuerwehrmann, Schriftsteller, ehemaliger Verleger, Radiomoderator, Comedian, Podcaster und Filmemacher. All das ist der Frankfurter Kultautor Meddi Müller. Bereits neun Frankfurt-Romane sind aus seiner Feder entstanden. Er gehört zu den meistgelesenen Autoren der Stadt. Neben seinen abendfüllenden Romanen, schafft er es durch seine skurrilen Kurzgeschichten, sein Publikum zu begeistern. Im Frühjahr 2020 hat er eine neue Frankfurt-Krimi-Serie gestartet, in deren Mittelpunkt mit Köhler und Grotewohl ein wohl einzigartiges Ermittlerduo steht. 

In seiner eigenen Radioshow „Meddis Nähkästchen“, die auf RadioX und Radio Rüsselsheim zwischen 2016 und 2020 einmal im Monat lief, lud er bekannte und weniger bekannte Künstler aus der Region zum Plausch ein. Mittlerweile hat er seine Radiotätigkeit gegen mehrere Podcasts eingetauscht, die teils informativ, aber auch philosophisch-humoristisch angelegt sind.

Seit 2018 ist er Teil der Kampagne des Frankfurter Karnevalsclub Laternche, bei der durch Stand-up-Comedy sein komödiantisches Talent beweist. 

Weitere spannende Projekte sind in Planung.

www.meddimueller.de

Henni Nachtsheim

Wer kennt ihn nicht? Henni Nachtsheim, geb. 1957, war von 1976 bis 1990 Sänger, Saxophonist und Texter bei den „Rodgau Monotones“, seit 1983 ist die eine Hälfte des hessischen Comedy-Duos „Badesalz“.

Außerdem schreibt er seit über 15 Jahren eine Kolumne über seine große Liebe „Eintracht Frankfurt“ für die Gießener Allgemeine Zeitung („SGEextra“); dass er leidenschaftlicher SGE-Fan ist, erklärt sich von selbst.

Auch als von drei Kinderbüchern („Leo Leichtsinn 1 und 2“ und „Als Obst und Gemüse die Stadt überfielen!“) kennt man ihn. Darüber hinaus veröffentlichte Henni Nachtsheim „Das Über-Leben im Rock-Business“, „Vaz daz den?“, „Den Schal enger schnallen und in die Ohren spucken!“, „Gras wächst auch nicht schneller wenn man dran zieht!“, „Dollbohrer!“ und „Adlerträger“; zudem war er Gastautor bei dem 1. Band der Frankfurt-Anthologie „Ein Viertelstündchen Frankfurt“.

Als Autor war er außerdem für 2 Folgen in der 7. Staffel von „Pastewka“ verantwortlich.

Sonja Rudorf

…wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. 1997 erhielt sie das renommierte Werkstattstipendium des Literarischen Colloqiums Berlin für die Arbeit an ihrem ersten Roman, der im Februar 2000 unter dem Titel „Die zweite Haut“ bei Rotbuch erschien. Es folgten Erzählungen und vier weitere Romane, der letzte im August 2019; “Stromaufwärts”, der Nachfolger von “Alleingang”. Im Jahre 2018 schrieb sie an der Frankfurter Oper mit Jugendlichen das Libretto für die Oper MINA, die im Februar 2019 im Bockenheimer Depot uraufgeführt wurde.

Sonja Rudorf lebt als Schriftstellerin und Lehrerin für Kreatives Schreiben in Frankfurt am Main.
Derzeit schließt sie ihre Ausbildung zur Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren ab.

www.sonja-rudorf.de

Daniel Holbe

Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie im oberhessischen Vogelsbergkreis. Den meisten Leserinnen und Lesern dürfte er in erster Linie als literarischer Nachlaßverwalter des 2011 verstorbenen Krimi-Autoren Andreas Franz bekannt sein, denn Holbe führt die beliebte Reihe um Julia Durant seit dessen Tod weiter. Mittlerweile ist aber auch der bereits vierte Band seiner eigenen Krimi-Reihe erschienen, deren Fälle nicht in Frankfurt, sondern im ländlichen Hessen spielen.

www.daniel-holbe.de

Ivonne Keller

Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind in ihren psychologischen Spannungsromanen Frauen die Hauptfiguren – genauso wie in den bewegenden Liebesromanen, die sie unter ihrem Pseudonym Stina Jensen verfasst. Die Autorin lebt mit vier männlichen Wesen in der Nähe von Frankfurt am Main.

www.ivonne-keller.de

www.stina-jensen.de

 

Uli Aechtner

…spielte schon als Teenie mit dem Gedanken, Kriminalromane zu schreiben, doch erst nach Jahren im Fernsehjournalismus fand sie den Mut dazu. Sie studierte Germanistik und Philosophie in Bonn, wo sie auch für den französischen Fernsehsender TF1 arbeitete. Später wurde sie Nachrichtenredakteurin beim Südwestrundfunk in Mainz und gestaltete Filmbeiträge für ARD und ZDF.

Aechtners Geschichten spielen in ihrer Wahlheimat: in Mainhattan und der Wetterau. Ihr fiktiver Hauptkommissar Christian Bär ist im K 11 des Frankfurter Polizeipräsidiums angesiedelt und muss es mit der robusten Journalistin Roberta Hennig aufnehmen, die ihn ebenso anzieht, wie sie ihn bei seinen Ermittlungen stört. TODESRAUSCHER, MORDSWETTER und DIE BACH RUNTER wurden vom emons-Verlag herausgegeben. Für 2020 ist ein Weihnachtskrimi geplant: LEISE RIESELT DER TOD.

Romane und Kurzgeschichten von Uli Aechtner erschienen auch bei Rotbuch, S. Fischer, Rowohlt und in vielen anderen Verlagen. Ihr Debut „Too much TV“ liegt in Blindenschrift vor, ihr Kurzkrimi „Wallensteins Wehr“ wurde ins Koreanische übersetzt. Zu einer „Tatort“-Folge vom Hessischen Rundfunk verfasste sie einen Roman zum Film.

Uli Aechtner ist Mitglied im Syndikat. Mehrmals war sie Jurymitglied für den Glauser-Krimipreis.

www.uli-aechtner.de

www.ernst-ludwig-buchmesse.de

Andrea Habeney

…ist waschechte Frankfurterin und in Sachsenhausen aufgewachsen. Schon im Kindergartenalter lernte sie lesen und die Literatur ist seitdem ihr ständiger Begleiter. Nach dem Abitur studierte sie Veterinärmedizin und hatte viele Jahre eine eigene Praxis im Frankfurter Westen.

Im Jahr 2010 veröffentlichte sie ihren ersten Regionalkrimi „Mörderbrunnen“. 2012 erwies sich ihr dritter „Mord mit Grüner Soße“ als Verkaufsschlager, was dazu führte, dass inzwischen jeder zweite Frankfurtkrimi irgendeine hessische Spezialität im Titel hat. In den nächsten Jahren folgten fünf weitere Krimis; der aktuellste, „Apfelwein auf Rezept“, erschien 2019 im Mainbook Verlag.

Parallel dazu schuf sie eine zeitgenössische Fantasiewelt um ein magisches Gasthaus für außerirdische Besucher. Die Reihe „Haus der Hüterin“ gibt es inzwischen in elf Bänden, einige davon auch als Hörbuch.

Zum ersten Band „Ein Viertelstündchen Frankfurt“ steuerte sie eine Kurzgeschichte bei, die erklärt, wie Frankfurt zur Apfelweinstadt wurde.  Eine eigene Anthologie mit Geschichten überwiegend hessischer Autoren erschien 2016.

Andrea Habeney lebt heute mit ihrem Lebensgefährten und zwei verwöhnten schwarzweißen Katern am Mittelrhein, weitab von jeder Zivilisation.

www.mainbook.de

Andreas Heinzel

Seit mehr als drei Jahrzehnten verdient Andreas Heinzel sein Geld mit dem Verfassen von Werbetexten, ist von Zeit zu Zeit als Sprecher im Radio zu hören und durfte auch schon mal für eine Sendung bei Arte ans Mikrofon. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Frankfurt am Main. 

 Seinen ersten Roman veröffentlichte der Frankfurter 2016 im Mainbook Verlag. „Die Monarchos“  ist eine Satire, die schon sehr früh das Aufkommen populistischer Bewegungen aufs Korn genommen hat und in der eine außer Kontrolle geratene Gruppe in einem sozialen Netzwerk in der Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland gipfelt. 

 Drei Jahre später erschien sein zweiter Roman „Herr Neumann will auf den Olymp“: die Geschichte eines größenwahnsinnigen Oberbürgermeisters, der aus Frankfurt eine echte Metropole machen und zu diesem Anlass die olympischen Spiele an den Main holen will – gegen den ebenso entschlossenen wie grotesken Widerstand kämpferischer Erzieherinnen, renitenter Rentner, ambitionierter Burgerketten und nachtragender politischer Gegner.

 Auch zur Anthologie „Ein Viertelstündchen Frankfurt 3“ hat Andreas Heinzel eine kurze Satire beigetragen, in der er sich mit schwarzem Humor mit der Wohnraumproblematik in Frankfurt auseinandersetzt.

 www.heinzel-online.de

Heidi Gebhardt

…geboren in Bayreuth, aufgewachsen in Frankfurt, studiert und gelebt in Freiburg und im Hotzenwald. Zurück in Frankfurt Ausbildung zur Werbekauffrau. Kontakterin auf verschiedenen Etats: Messe Frankfurt (Heimtextil), abele Optik, Philips Image, STA Travel, Lufthansa AirPlus.

Verheiratet, Mutter einer Tochter und einem Sohn.

Mitglied im Syndikat.

Redaktionelle Beiträge für Kundenzeitschriften.

Erster Tante-Frieda-Krimi 2013 veröffentlicht, prompt vom Ullstein-Verlag entdeckt worden, bei dem noch zwei weitere Titel folgten. Den vierten Tante-Frieda-Krimi „Die Herberge im Wald“ hat H.Gebhardt wieder selbst verlegt.

www.heidi-gebhardt.de

Franziska Franz

…geboren in Detmold, lebt in Frankfurt am Main. Nach dem Gymnasium absolvierte sie eine Schauspielausbildung. Sie hat Fernseh- und Theatererfahrung und spielte unter anderem 1984 unter der Regie von Harald Leipnitz in der Fernsehserie: ‚Lucy und Angelo‘.

 2017 veröffentlichte sie Abenteuergeschichten für Kinder im didaktischen Bereich, einen Kinderkrimi, sowie Geschichten über lebendige Satzzeichen, die in mehreren Frankfurter Schulen als Lesebuch eingesetzt werden.

2018 begann sie Kurzkrimis für Anthologien für verschiedene Verlage zu schreiben. Parallel dazu schrieb sie ihren ersten Thriller. Seitdem hat sie sich dem Krimi-Genre verschrieben.

Sie ist für mehrere Verlage tätig. 

Sie ist Mitglied im Syndikat und bei den Mörderischen Schwestern.

2021 ist sie Mitglied der Debüt-Glauser-Jury.

Email: autor-krimi@gmx.de

www.autor-krimi.de

Leila Emami

Im Jahre 1981 aus der Heimat ihres Vaters dem Iran in die Heimat ihrer Mutter dem Rheingau gezogen, ist sie bis heute diesem Landstrich in ganz besonderer Weise verbunden. Die Liebe zu Land, Leuten und Sprache trieb sie dazu, Germanistik, Filmwissenschaft und Kunstgeschichte zu studieren. Heute lebt und arbeitet sie für Geschichten: egal ob für Bücher, Bühne oder Hörspiel… aber am liebsten für den Film. Zurzeit schreibt sie mit dem Berliner Regisseur und Drehbuchautor Gordian Maugg ein Doku-Drama für ZDF/Arte über die französische Besatzung am Rhein nach dem Ersten Weltkrieg und eine Komödie für das Kino. Ihre zweite Leidenschaft ist das Wandern. Deshalb bietet sie regelmäßig mit dem Rheingauer Wanderpapst Wolfgang Blum Krimiwanderungen durch das Mittelrheintal an (www.mords-mittelrheintal.de). Und da sie weiß, wie gut das Schreiben tut, nimmt sie andere bei geselligen Schreibabenden mit auf diese Abenteuer-Reise.

Weitere Infos auf: www.leila-e.de

Tanja Bruske

Unter ihrem Mädchennamen schreibt Tanja Bruske historische Romane mit Lokalkolorit und fantastischem Flair: Ihre Kinzigtaltrilogie spielt im Main-Kinzig-Kreis, ebenso wie ihre neue Serie „Schlüssel der Zeit“.

Als „Lucy Guth“ geht es literarisch und zeitlich in die „Gegenrichtung“, denn unter diesem Pseudonym ist sie im Autorenteam von Perry Rhodan Neo und der Bastei-Serie „Maddrax“ vertreten und verfasst Science-Fiction-Romane.

Die 41-jährige Journalistin lebt mit Mann, Kindern und Hund in einem Dorf zwischen Hanau, Büdingen und Gelnhausen und hat auch mehrere Theaterstücke veröffentlicht.

Mehr auf www.tanjabruske.de.

Barbara Bišický-Ehrlich

…wurde 1974 in Frankfurt am Main geboren. Nach ihrem Studium der Theaterregie und Dramaturgie in der Akademie Dramatischer Künste (DAMU) in Prag, absolvierte sie ein Redaktionsvolontariat beim Südwestrundfunk (SWR), arbeitete beim Musikproduzenten Frank Farian und einige Jahre lang bei impact, Agentur für  Kommunikation. 

Seit ihrer Kindheit spielt sie im  Studio für Theater, Tanz und Musik – Sibylle Sohl Theater und begann auch schon als Jugendliche in Frankfurter Tonstudios Werbung und Hörspiele zu sprechen. All ihre Hobbies hat sie zum Beruf gemacht, leitet heute selber Kindertheatergruppen in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und arbeitet als Werbe- und Synchronsprecherin mit eigener Sprecherkabine und entsprechender Ausstattung. 

Auch das Schreiben begleitet Barbara Bišický-Ehrlich bereits seit ihrer Jugend. „Sag`, dass es dir gut geht“  ist ihr Debut als Autorin: Als Tochter tschechisch-jüdischer Emigranten in West-Deutschland geboren und aufgewachsen sind Entwurzelung, Identitätssuche und schlechtes Gewissen ihre täglichen Begleiter. Die großen Wunder ihrer Familienhistorie, aber auch die Narben, die die Erfahrungen hinterlassen haben, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben der Generationen. Emotional, bewegend und humorvoll erzählt Barbara Bišický-Ehrlich, Kind der dritten Nachkriegsgeneration, von den Holocaust- und Emigrationserlebnissen ihrer Familie und deren Einfluss auf ihr eigenes Leben. Ihr Buch ist im Größenwahn Verlag erschienen. Barbara lebt mit ihren drei Kindern in Frankfurt am Main. 

www.barbara-bisicky-ehrlich.de

Tim Frühling

Aufgrund einer vorübergehenden Mitgliedschaft meiner Eltern in einer privaten Krankenkasse fand meine Geburt in Wolfenbüttel statt. Das liegt neben unserem damaligen Wohnort Braunschweig, ist unbekannter, aber hübscher. Wobei Braunschweig auch besser ist als sein Ruf. Mit 2 Jahren zogen meine Eltern mit mir berufsbedingt nach Stuttgart. Meine Mutter versprach, dort wieder wegzugehen, sobald das Kind anfangen sollte, Schwäbisch zu sprechen. Das Kind hat Schwäbisch gesprochen, wir sind geblieben.

Lange Zeit war mein Plan, mit dem wöchentlichen Austragen des Stuttgarter Wochenblatts so viel Geld zu verdienen, dass ich mir ein eigenes Hotel kaufen kann. Weil die Hiltons lieber dabei zugucken, wie ihre bescheuerte Tochter das Geld rausschmeisst, statt mir eines ihrer Häuser für 1.200 Mark zu überlassen, musste ich umdisponieren. Ich beschloss, weniger Schwäbisch zu sprechen und Radiomoderator zu werden. Kurz nach dem Abi 1994 begann ein halbjähriges Praktikum beim Waiblinger Sender RMB-Radio. Dieses mündete in ein Volontariat im selben Haus. Ich war gefühlte 16 Stunden pro Tag im Sender und der glücklichste Mensch der Welt. Ich glaube, mein Chef war darüber auch glücklich.

1997 war mein Schwäbisch so gut wie weg – und ich konnte es außerhalb Baden-Württembergs versuchen. Kurz nach Gründung fing ich beim FFH-Jugendsender planet radio an. Die Musik, die Aufmachung und die Werbekampagne – Deine Eltern werden kotzen – waren einmalig und das Programm schlug in Hessen ein wie eine Bombe. Mein Wunsch nach mehr journalistischen Inhalten wurde allerdings nicht erhört. Deswegen wechselte ich 1998 zum Hessischen Rundfunk, wo mit XXL ein Konkurrenzprogramm gestartet wurde. Leider blieben wir lange Zeit nur ein Geheimtipp unter musikavantgardistischen Jungmenschen, aber wer uns fand, fand uns gut. Mit der Umbenennung in YOU FM setzte der Erfolg ein, bald darauf begann aber auch meine biologische Jugendradio-Uhr zu ticken. Bevor es altersbedingt unwürdig wurde, Baggyhosen und Skatershirts zu tragen, durfte ich 2006 zum großen Bruder hr3. 

2008 folgte ein weiterer Schritt der schwungvollen Seriösierung meines Kleidungsstils: In Anzügen trage ich das Wetter in der ARD und im hr-Fernsehen vor. 

Und seit 2017 schließlich habe ich in logischer Konsequenz die nächste Senioritätsstufe im hessischen Radio erreicht und bin seitdem nachmittags in hr1 zu hören. Ohne Kamera, deswegen auch ohne Anzug, aber trotzdem seriös.

www.tim-fruehling.de

Dietrich Faber

Geboren 1969 im mittelhessischen Gießen, aufgewachsen im noch mittelhessischeren Langgöns.

Seit 1996 hauptberuflich Kabarettist und bis 2013 gemeinsam mit Martin Guth als Duo „FaberhaftGuth“ eine feste Größe in der deutschsprachigen Kabarettlandschaft und Preisträger zahlreicher wichtiger Kabarettpreise.

2003-2005 Kolumnist von Vater-Glossen der Zeitschrift „Spielen und Lernen“. Zudem Veröffentlichungen in „Brigitte“ und „Leben und Erziehen“. Häufige Ausflüge als Autor, Sprecher und Parodist u.a. für Hit Radio FFH und den Hessischen Rundfunk.

2011 Erscheinen des Debüt-Romans „Toter geht’s nicht“ bei Rowohlt Polaris, Auftakt der erfolgreichen Krimikomödienreihe rund um den Vogelsberger Kommissar Henning Bröhmann. Fast alle sechs Romane standen mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zu den Romanen gibt es vom Autor selbst eingesprochene Hörbücher, die bei Random House Audio erschienen sind. Seit 2011 Beiträge in diversen Rowohlt-Buch- und Kolumnenbeiträge u.a. für die Frankfurter Rundschau und die Gießener Allgemeine Zeitung

Seit Beginn der Krimireihe ist er nonstop mit seiner kabarettistischen und musikalischen „Show zum Buch“ auf Tour. Mal solo, mal mit Musikern und Musikerinnen in wechselnder Besetzung.

Dietrich Faber ist offizieller Botschafter der Regionen Oberhessen und Mittelhessen sowie Gewinner des Wetterauer Kulturpreises 2015. Er lebt mit Frau und Sohn in der Mittelhessenmetropole Gießen.

www.dietrichfaber.de
www.facebook.com/dietrichfaber

Thorsten Fiedler

Eigentlich haben wir Offenbacher gar keinen Lebenslauf oder gar eine Vita. Ich habe mir jetzt eine, von einem Bekannten aus Heusenstamm ausgeborgt. Die brauche ich also am Ende wieder zurück J

Angefangen hat alles mit meinen Gedichten und ironischen Beiträgen während des Schulunterrichts im beschaulichen Offenbach. Doch dann wurde sämtliche Fantasie und dichterische Freiheit den seriösen Lebensbereichen Bankausbildung, Psychologie und der Automobilbranche geopfert. Bis eines Tages echte und leibhaftige Mietnomaden und Messies unvermittelt in mein Leben traten und alle Ersparnisse vereinnahmten.

Gemeinsam mit meiner großartigen Familie habe ich darüber philosophiert, ob denn nun ein Strick oder aber das Schreiben eines Buches  probate Mittel seien, um die realen Katastrophen mittels Ironie zu verarbeiten. So entstand 2015 die erste Real-Satire: „Der Nomade im Speck“. Hier wurde schnell aus Mitleid ein ganz neuer Begriff geboren, nämlich das „Mietleid“.

Leider konnten die Erträge des Buches nicht annähernd das Mietnomaden-Minus ausgleichen, weswegen auch gleich ein zweites Buch folgte, „Der Sattel im Speckmantel“. Diesmal handelte es sich um eine Radfahrer-Real-Satire.

Doch wenn der Lieblingsverleger aus Frankfurt kommt und zusätzlich über seinen Heimatfußballverein Krimis schreibt, dann hast du einfach keine Wahl. Also folgten mit „Schlusspfiff“ und „Nachspielzeit“ zwei Krimis über die Heimatstadt Offenbach und den eigenen Lieblingsfußballverein, der zufälligerweise aus der gleichen Stadt kommt. Und wenn man alles einmal zusammenfasst, bin ich beruflich Mfa (Mädchen für alles), Papa, Lieblingsehemann, Hundeausführer, Dichter und Autor. 

www.offenbach-krimi.de

Susanne Reichert

Die Bad Vilbeler Autorin Susanne Reichert (49) hat bereits mit ihrem Debütroman „Himmlisch gechillt“ für Furore gesorgt. Mit den Sorgen einer Mutter, die eine pubertierende Tochter in einem liebenswert-chaotischen Familienalltag zu bändigen hat, traf sie ins Herz unzähliger Leidensgenossinnen und so folgte knapp zwei Jahre später die Fortsetzung mit „Tierisch abgehoben“. Weitere Abenteuer rund um Familie Schwarz dürfen im nächsten Jahr erwartet werden. 

Zuvor hatte Susanne Reichert schon einige erfolgreiche Kurzgeschichten veröffentlicht; als erste amtierende Oberräder „Frankfurter Grüne Soße“ Königin handelt natürlich eine von ebendiesem beliebten Frankfurter Nationalgericht. In der Frankfurter Anthologie-Reihe „Ein Viertelstündchen Frankfurt“ sind in Band 1 und 3 auch jeweils eine Kurzgeschichte der Autorin enthalten, in der sie mal dramatisch, mal humorvoll den Bezug zur Frankfurter Stadtgeschichte herstellt.

Die Mutter von drei Kindern schreibt seit Jahren eine monatliche Kolumne für eine Buchhandlung in Bad Vilbel und lässt ihre Leserinnen und Leser gerne an ihrem turbulenten Familienalltag teilhaben. 

www.susannes-wortzauber.de